Über uns

MGH der Ev.-Luth. Kirchengemeinde in Schiffbek und Öjendorf

"Mehrgenerationenhäuser sind wie soziale Bienenstöcke in unserer Gesellschaft", sagt Ursula von der Leyen, die das Bundesaktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser 1996 als Familienministerin auf den Weg brachte. Der Honig, den sie produzieren – das sind menschliche Beziehungen, die Weitergabe von Kulturwissen und unentgeltliche Hilfe untereinander.

Unser MGH ist eines von über 500 im Bundesgebiet, das dies umsetzen will. Als Arbeitszweig unserer Gemeindearbeit zeigt es erfolgreich das Bemühen um eine Einbindung aller Altersstufen in ein lebendiges Miteinander.

Wissenswertes über das Billstedt

Billstedt gehört zu den bevölkerungsstärksten und sozial belastetsten Stadtteilen in Hamburg. Es leben 69806 Menschen hier. Der Stadtteil hat mit 54% einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund. Der überwiegende Teil ist afghanischer und türkischer Herkunft, danach folgen Aussiedler mit Menschen aus Südost- und Osteuropa. Hinzu kommt seit Ende 2015 ein hoher Anteil aus Syrien. Der Stadtteil hat mit 9,7 % einen überdurchschnittlichen Arbeitslosenanteil und mit 22,2 % einen sehr hohen Anteil an SBG 2 Leistungsempfänger/-innen. Der Anteil an Menschen, die 65 Jahre und älter sind liegt mit 17,8 % etwas höher als der HH-Schnitt. Der Stadtteil ist mit seinen verschiedenen Ortsteilen sehr unterschiedlich gegliedert und hat sowohl Hochhausgebiete, als auch Gebiete mit fast dörflichem Charakter. Im Ortskern befindet sich ein großes Einkaufszentrum, auf dem Marktplatz findet zweimal wöchentlich einer der größten Wochenmärkte Hamburgs statt. Im direkten Umfeld von Billstedt gibt es drei Flüchtlingseinrichtungen mit jeweils ca. 400-500 Menschen pro Einrichtung. Billstedt ist seit 10 Jahren Quartiersentwicklungsgebiet. Aus den Zahlen und den Feststellungen unserer Arbeit im direkten Wirkungsgebiet im Quartier, ergibt sich für uns auch weiterhin die Notwendigkeit der jetzigen und steigenden Altersarmut im Quartier zu begegnen, Akteur und Sprachrohr zur Infrastruktur in Sachen Quartiersentwicklung (beispw.  Integrationskonzept, Mobilitätsanpassungen, Wohnen im Alter) zu sein, nachbarschaftliche Ansätze sowie Mitbestimmungsprozesse zu fördern. Konkret bedeutet das, den Betroffenen Perspektiven in ihren Lebenssituationen zu vermitteln, sei es durch uns als "Marktplatz im Quartier" mit Informationen und Beratung oder einer Angebotsstruktur, die sowohl im sozialkommunikativen Bereich als auch im Bereich der persönlichen Entlastung (Hilfs- und Bildungsangebote) liegt. Durch Stärkung von Engagement tragen wir zur Teilhabe bei. (Stand 2015, Quellen: statistik.nord.de)

Unterstützung

Ehrenamt

Unsere Arbeit ist getragen von Menschen, die sich ehrenamtlich einsetzen. Wir sind sehr breit aufgestellt und suchen immer wieder Menschen, die sich z.B. bei der Tafelausgabe beteiligen, beim Jobcafé unterstützen, bei Veranstaltungen mitwirken wollen oder sich bei unseren unterschiedlichsten Projekten beteiligen möchten. Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie mehr Informationen benötigen.

Auch wenn Sie eigene Ideen haben, die Sie bei uns umsetzen möchten – sprechen Sie uns an.

Daneben haben wir immer wieder einmal freie Plätze im Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ).

Spenden

Sollten Sie das Interesse haben, unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen wollen, nehmen Sie gern Kontakt auf. Wir erzählen Ihnen gern etwas über unsere Arbeitsfelder, so dass Sie auch gezielt etwas dafür tun können.

Neben einem großen Dankeschön, stellen wir absetzbare Spendenbescheinigungen gern aus.

Stellenangebote

BFD und FSJ

Immer wieder sind wir auf der Suche nach Menschen, die bei uns den Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder das Freiwillige Sozialen Jahr (FSJ) machen möchten.

Honorarkräfte 

Im Bereich Computer und Internet suchen wir immer wieder Honorarkräfte, die bei uns Kurse anbieten.